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{Rezension} Lieber heiß gekuesst als kaltgestellt von Kristan Higgins

02 Dez 2016

Titel: Lieber heiß geküsst als kaltgestellt

Autor: Kristan Higgins

Seiten: 384

ISBN: 9783956499418

hier bestellbar

bild

Inhalt:

Jessica sieht keinen Grund, ihre lockere Beziehung zu Connor auf die nächste Stufe zu heben. Schließlich hat ein Freund mit Vorzügen noch niemandem geschadet. Davon abgesehen hat sie neben ihrem Kellnerjob und ihrem Bruder, um den sie sich kümmert, ohnehin keine Zeit für eine Ehe. Alles könnte also weitergehen wie bisher – wäre da nur nicht diese Eifersucht, als Connor beschließt, sich eine andere Braut zu suchen …

Meine Meinung:

Dieses Buch ist Teil der Blue Heron Serie und es ist schön, alten Bekannten aus den anderen Büchern wieder zu begegnen. Alle Bücher sind aber in sich abgeschlossen und man muss die vorherigen nicht gelesen haben.

Der Roman beginnt im Prinzip in der Mitte der Story, mit dem Heiratsantrag von Connor. Jessica lehnt ab, für sie kann diese „Beziehung“ nicht funktionieren. Direkt danach springt die Geschichte dann zurück an den Anfang der Geschichte zwischen Connor und Jessica, die schon in der Schulzeit begann und von Anfang an unter einem schlechten Stern stand.

Connor ist Sohn aus sehr gutem Hause, lebt mit seiner Zwillingsschwester wohl behütet in einem großem Haus im besten Viertel der Stadt. Das Verhältnis zu seinem Vater ist nicht sonderlich gut, aber das ist im Prinzip auch die einzige Schattenseite in seinem Leben.

Jessica dagegen lebt in einem Wohnwagen in einer Trailer Siedlung, zusammen mit ihren alkoholabhängigen Eltern und ihrem jüngeren, behinderten Bruder. Für diesen ist sie Schwester, Mutter und Vater in einer Person. Sie geht neben der Schule kellnern, um sich und ihren Bruder überhaupt durchzubringen, da ihr Vater alles Geld verspielt oder versäuft und ihre Mutter die Hälfte der Zeit bewusstlos ist.

Jessicas Bruder Davey macht Connor für einen unschönen Vorfall während der Schulzeit verantwortlich und hasst Connor dafür. Da Davey durch die Behinderung nur „schwarz und weiß“ sieht, ist es sehr schwierig seine gefasste Meinung zu ändern.

Die Wege von Jessica und Connor kreuzen sich durch einen Zufall lange nach der Schule wieder und es knistert zwischen ihnen. Sie kommen zusammen, aber Jessica trennt sich auch recht schnell wieder von Connor. Ihr Bruder steht an erster Stelle und er hasst Connor, wie soll das also funktionieren? So geht es fast ein ganzes Jahrzehnt. Die Geschichte springt hier immer weiter, bis man dann wieder am Heiratsantrag angelangt ist und ab da geht es dann sozusagen weiter.

Die Hauptprotagonisten sind beide sehr sympathisch. Connor ist geduldig, ich liebe die Dialoge mit seiner Zwillingsschwester und er ist Jessica gegenüber total geduldig und nachsichtig und ganz offensichtlich über beide Ohren in sie verliebt. Jessica ist sehr stark und unabhängig und denkt erst an ihren Bruder, dann an sich. Alles was sie tut, tut sie, damit es ihm gutgeht. Sie spart jeden Cent, damit beide mal ein Haus kaufen können und damit er gute Arztbehandlungen bekommen kann. Man versteht, wieso sie sich nicht binden will, allerdings nervt es mit der Zeit dann auch.

Die Nebenprotagonisten mag ich ebenfalls alle sehr, durch die anderen Bücher kannte ich ihre eigenen Geschichten schon. Ich hoffe, dass es noch mehr Blue Heron Bücher geben wird.

Mein Fazit:

Lesenswerter Roman mit tollen Protagonisten

Danke an Mira Taschenbuch und

für das Rezensionesexemplar.

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