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{Rezension} Der Wahnsinn den man Liebe nennt von Clara Römer

22 Sep 2016

Titel: Der Wahnsinn den man Liebe nennt

Autor: Clara Römer

Leseprobe

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Inhalt:

Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht …

Meine Meinung:

Anfangs konnte mich die Story überhaupt nicht packen. Ich fragte mich, ob Susa wirklich so naiv ist, und jahrelang die Augen verschlossen hat über das, was ihr Mann Wolf so treibt? Sie kam mir blass, unsicher, voller Komplexe vor.

Dann jedoch hat gegen Mitte das ganze richtig Fahrt aufgenommen. Praktisch ab dem Moment, an dem Susa sang- und klanglos auszieht und zunächst jeden Kontakt zu Wolf abbricht. Susa hat sich geändert, war plötzlich stark, hat Wolf die Stirn geboten, gegen den ungeheurlichen Betrug, der noch viel größer ist, als angenommen. Sie muss sich plötzlich mit vielen Aspekten ihres Lebens auseinandersetzen. Kannte sie ihren Mann überhaupt jemals? Und was ist mit ihrem besten Freund Janis und ihrer Freundin Ruth, die eigentlich mit Sascha zusammen ist?

Zudem dreht sich die Story dann auch noch um das Bild, dass sie von ihren Eltern hat, denn das muss sie im Verlauf des Romans gründlich überdenken. Ich mochte die Entwicklung weg vom romantischen Schwerpunkt zu einem familiären hin, denn das war durchaus erfrischend.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, es ist die ganze Zeit ein schöner Lesefluss gegeben und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere (ob Haupt- oder Nebendarsteller) sind sehr real und facettenreich gezeichnet. Trotzdem konnte ich gerade zu Susa nie wirklich einen Bezug finden. Hier hätte ich mir mehr Tiefe des Charakters gewünscht.

Mein Fazit:

Eine Geschichte wie das Leben sie schreiben kann.

4 von 5 Sternen

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