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Jun 05 2012

[Rezension] How to be a woman – Caitlin Moran

Published by under Buchrezensionen

Autor: Caitlin Moran
Seitenanzahl: 384 Seiten
Verlag: Ullstein
Preis: 16,99€
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Leseprobe

Herzlichen Dank an Bloggdeinbuch und den Ullstein Verlag!

Inhalt:

Es ist verdammt schwer, eine Frau zu sein. Caitlin Moran kann ein Lied davon singen. Als Teenager kämpfte sie mit unförmigen Damenbinden, rostigen Nassrasierern und schlechten Pornos, als Erwachsene scheitert sie grandios am Ideal der modernen Frau. Die ist schön und schlank, hat Kind und Karriere und ist natürlich immer komplett epiliert. Blödsinn, meint Caitlin Moran. Wir dürfen fett, faul und behaart sein, Hauptsache, wir haben Spaß, einen tragfähigen BH und die gleichen Rechte wie Männer. Alles, was ein Mann tun kann, darf eine Frau auch. Und gerne mit den Männern zusammen – denn Feminismus ohne Männer ist todlangweilig.
„Sollte sie also irgendwann mal ein Schwachkopf blöd von der Seite anquatschen nach dem Motto “So so, du bist also auch Feministin. Verbrennst du denn auch deine BHs? Los sag schon, verbrennst du deine BHs?” – dann antworten Sie bitte in freundlichem Ton: “[...]B.H. ist mein Freund. [...] Mein wichtigster Halt im Leben. Jedenfalls, wenn man von diesem Balconnet-Teil von Passionata mal absieht. Das war mindestens zwei Zentimeter zu eng und hat mir immer die Blutzufuhr ins Gehirn abgeschnürt. Tja.“

Meine Meinung:

Ich bin eine Frau und deswegen habe ich mich für dieses Buch beworben. Der Klappentext las sich supergut, denn es ist so, man kämpf als Teenager mit unförmigen Damenbinden und Nassrasierern. Trotzdem konnte ich mich an keiner Stelle in diesem Buch wiederfinden. Ich bin etwas jünger als die Autorin, aber nicht viel und trotzdem schreibt sie in ihrer Jugend über Dinge, bei denen ich einfach nur mit dem Kopf schütteln konnte. Gut, ich bin in einem ganz anderen Umfeld aufgewachsen, in einer liebevollen Familie. Das hat Caitlin so nicht erlebt.

Das Buch beginnt am Anfang ihrer Pubertät. Im Laufe des Buches wird sie immer älter bis sie zum Schluss als Erwachsene berichtet. Ich habe das Buch mehrere Male beiseite gelegt und kam irgendwie nicht richtig voran.

Mir gefiel die Sprache nicht wirklich, aber das kann auch an der Übersetzung liegen. Zudem ging es mir auf die Nerven, seitenweise von ihren Masturbationen, Intimrasuren und Feminismus Geschreibe zu lesen.

Ihre Schwester wird irgendwie ganz “komisch” beschrieben, ich habe es nicht geschafft, mir diese vorzustellen, was mir sonst selten passiert.

Gegen Ende des Buches lies es sich dann flüssiger lesen. Es wird nicht mehr jedes Thema bis ins unendliche durchgekaut und es gibt einige interessante Denkansätze und ab da konnte ich dann auch zügig lesen.

Mein Fazit:

Ich vergebe 3 von 5 Sternen. Das Buch ist humorvoll geschrieben, aber über die Hälfte des Buches waren für mich einfach von der Sprache her zu vulgär und es drehte sich immer wieder um das gleiche. Sicherlich ein Buch für alle Frauen, die sich gern näher mit dem Thema Feminismus beschäftigen möchten.

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